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BACHER Verlag



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A

Äquidistanz
Höhenlinien

Alpenvereinskarten
(abgekürzt AV-Karten),
Topographische Hochgebirgs-Spezialkarten im Maßstab 1: 25 000 oder 1: 50 000, die die Fels- und Gletschergebiete wesentlich genauer darstellen als die übrigen Karten gleichen Maßstabes. Sie sind vor allem auf die Bedürfnisse des Bergsteigers und Extremwanderers ausgerichtet, sollen aber auch wissenschaftlichen Zwecken, wie u.a. geomorphologischen Interpretationen, genügen.
Herausgeber der Alpenvereinskarten sind die nationalen Bergsteigervereine DAV (Deutscher Alpenverein, gegr. 1869), ÖAV (Österreichischer Alpenverein, gegr. 1862) und SAC (Schweizerischer Alpen-Club, gegr. 1863). DAV und ÖAV unterhalten eigenständige kartographische Abteilungen, während der SAC seine Karten vom schweizerischen Bundesamt für Landestopographie (
Eidgenössische Landestopographie) bearbeiten und herstellen läßt.
Jede Alpenvereinskarte weist eine detaillierte
Geländedarstellung mit zweifarbigen Höhenlinien (braun für festen Untergrund, blau für Gletscher), Schummerung und Felszeichnung auf, dazu rot eingezeichnete (Wander)-Wege sowie Signaturen für AV-Hütten und sonstige Schutzhütten, ferner exakte Eintragungen für alle im Gelände vorhandenen Anhaltspunkte zur Orientierung wie Weg- und Gipfelkreuze, Bildstöcke oder Kapellen. Ausgewählte AV-Karten sind als Ausgaben mit aufgedruckten Skirouten erhältlich.

Alte Karten
Historische Karten

Amtliche Karten
(abgekürzt: Amtl. Ktn.), Sammelbezeichnung für alle von staatlicher oder kommunaler Seite herausgegebenen Karten und Pläne.
Dies sind im wesentlichen die von den
Landesvermessungsämtern (LVAs) bearbeiteten großmaßstäbigen topographischen Kartenwerke Deutschlands in 1: 25 000, 1: 50 000 und 1: 100 000 sowie die vom Institut für Angewandte Geodäsie (IfAG) herausgegebenen kleinermaßstäbigen Serien in 1: 200 000, 1: 500 000 und 1: 1 Mio. Daneben veröffentlichen die genannten Behörden eine Vielzahl von amtlichen Sonderkarten, wie Umgebungs-, Kreis-, Übersichts- oder Verwaltungskarten, die nicht immer zugleich auch topographische Karten sein müssen.
Im weiteren Sinne zählen auch alle
thematischen Karten, die von Bundes- und Landesbehörden bearbeitet und herausgegeben werden, zum Spektrum der amtlichen Kartographie, z.B. bodenkundliche, geologische oder statistische Karten. Ferner die amtlichen Luftfahrtkarten der Bundesanstalt für Flugsicherung sowie die amtlichen Seekarten des Deutschen Hydrographischen Instituts.
Parallel zu diesen amtlichzivilen Behörden unterhält die Bundeswehr das Amt für Militärisches Geowesen (MilGeo), das für Bearbeitung und Herstellung aller militärischen Kartenausgaben zuständig ist. Der Bezug dieser
Militärkarten über den Handel ist im Regelfall nicht möglich.
Weltweit betrachtet kommt der amtlichen Kartographie eine überragende Bedeutung zu. Jeder Staat der Erde unterhält mindestens eine, in der Regel gar mehrere kartographische Behörden und Dienststellen (
Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Eidgenössische Landestopographie, IGN, Ordnance Survey).

Atlas
(Mz. Atlanten), Bezeichnung für Kartenwerke oder -folgen in gebundener Form oder als Sammlung von losen Blättern in Mappen oder in Schraubheftung. Der Name geht auf den Titan Atlas aus der griechischen Mythologie zurück, der von den Göttern dazu verurteilt wurde, das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern zu tragen. Seit der flämische Kartograph Gerhard Mercator im Jahr 1595 mit diesem Motiv das Titelbild seiner Sammlung von 106 Karten der damals bekannten Welt schmückte, spricht man weltweit bei systematisch zusammengestellten Kartenwerken von einem Atlas.
Je nach dargestelltem Gebiet unterscheidet man Welt-, National- und Regionalatlanten, wobei die beiden letztgenannten häufig als Lose-Blatt-Ausgabe erscheinen und aus Kartenfolgen zu den verschiedensten thematischen Gegebenheiten eines Landes bzw. Gebietes bestehen, wie Böden, Geologie, Klima, Bevölkerung, Verwaltung, Verkehr etc. (
Landeskundlicher Atlas). Dazu gesellen sich eine Reihe von Fachatlanten, wie Auto- oder Straßenatlanten, Geschichts-. Öko- oder Wirtschaftsatlanten. Der Schulatlas mit einer Anhäufung vieler thematischer Karten dient didaktischen Zwecken, während man unter dem etwas außer Mode gekommenen Begriff Handatlas einen großformatigen, eher für den wissenschaftlichen Gebrauch vorgesehenen Atlas versteht. Ein relativ neuer und interessanter Typ ist der Satellitenbildatlas (Satellitenbilder) als eine Zusammenstellung ausgewählter Aufnahmen der Erdoberfläche aus der Sicht der Fernerkundungssatelliten.
Nach wie vor die größte Bedeutung für den Handel hat der Weltatlas. Er setzt sich in seinem Inhalt etwa zu gleichen Teilen aus dem Kartenteil und dem Registerteil zusammen. Seine Handhabung wird im Regelfall durch Erschliessungshilfen wie Blattweiser, eine General-
Legende oder ein Abkürzungsverzeichnis erleichtert. Kein Weltatlas zeigt die Erde in einem einheitlichen Maßstab, sondern in einer Folge von Maßstäben: die ganze Erde in kleinmaßstäbigen Karten (ab ca. 1: 65 Mio), Kontinente und Länder in geographischen Karten (1: 3 bis 1: 16 Mio), das Herausgabeland des jeweiligen Atlas im größten Maßstab (ca. 1: 1 Mio). Indiz für die Leistungsstärke eines Atlas ist die Anzahl der Stichwörter im Register. Hier unterscheidet man die voluminösen Nachschlageatlanten mit mehr als 150 000 Stichwörtern von den Hausatlanten mit etwa 50 - 100 000 Stichwörtern. Letztere sind häufig zusätzlich mit einem enzyklopädischen Teil mit Bildern und Texten aus dem gesamten Bereich der Geographie und deren Randgebieten ausgestattet.

Aufgezogene Karten
Auf
Markierplatten kaschiert - vom BACHER Verlag

Autokarten
Straßenkarten

Azimutale Projektion
Projektionen


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