Lexikon A

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ACNielsen
ACNielsen ist ein internationales Marktforschungsinstitut mit Sitz in New York. In Deutschland ist ACNielsen besonders durch die sogenannten Nielsengebiete bekannt geworden. Seit 2001 ist Nielsen Teil von The Nielsen Company (damals noch unter der Bezeichnung VNU bekannt).
Von A.C. Nielsen stammt die Erfindung des bis heute eingesetzten Handelspanels, also der Datengewinnung im Geschäft.

Die einzelnen Nielsengebiete umfassen:

  • Nielsen I: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
  • Nielsen II: Nordrhein-Westfalen
  • Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
  • Nielsen IIIb: Baden-Württemberg
  • Nielsen IV: Bayern
  • Nielsen Va: Berlin West
  • Nielsen Vb: Berlin Ost
  • Nielsen VI: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt
  • Nielsen VII: Sachsen, Thüringen

  • Wie aus der Aufstellung der Nielsengebiete ersichtlich, stellen einige Gebiete Cluster aus mehreren Bundesländern dar. Dabei kommt es darauf an, solche Länder in einem Gebiet zusammenzufassen, in denen möglichst viele gemeinsame Marktgegebenheiten wie Kaufkraft und Konsumverhalten ähnlich sind. Man ging ursprünglich davon aus, es sei unsinnig, etwa aufgrund der geographischen Nähe das nur aus Berlin bestehende Gebiet 5 mit dem Gebiet 6 zusammenzulegen, da hierdurch die in den jeweiligen Gebieten herrschenden extrem unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Bedingungen nivelliert würden. Es zeigte sich jedoch, dass die Bedeutung von Berlin als eigenes Kaufkraft- und Testgebiet nicht mehr (oder noch nie) den aktuellen Marktgegebenheiten entsprach. Die geringe regionale Größe des Gebiets Berlin kann die reale Kaufkraft nicht widerspiegeln, da ein Großteil der Einkäufe außerhalb der Grenzen von Berlin getätigt wird. Daher wurden die Gebiete 5 und 6 im Januar 2008 zusammengelegt.

    Eine Zuordnung zu Nielsengebieten über die fünfstelligen Postleitzahlen ist nicht vollständig automatisch möglich, da es einige Postleitbereiche gibt, die bundesländerübergreifend vergeben wurden.
    Quelle: Wikipedia

    Die Nielsen Gebiete haben wir auf unseren BACHER Karten dargestellt. Zu finden hier: ACNielsen-Gebiete

Äquidistanz
Höhenlinien

Alpenvereinskarten
(abgekürzt AV-Karten), Topographische Hochgebirgs-Spezialkarten im Maßstab 1: 25 000 oder 1: 50 000, die die Fels- und Gletschergebiete wesentlich genauer darstellen als die übrigen Karten gleichen Maßstabes. Sie sind vor allem auf die Bedürfnisse des Bergsteigers und Extremwanderers ausgerichtet, sollen aber auch wissenschaftlichen Zwecken, wie u.a. geomorphologischen Interpretationen, genügen.
Herausgeber der Alpenvereinskarten sind die nationalen Bergsteigervereine DAV (Deutscher Alpenverein, gegr. 1869), ÖAV (Österreichischer Alpenverein, gegr. 1862) und SAC (Schweizerischer Alpen-Club, gegr. 1863). DAV und ÖAV unterhalten eigenständige kartographische Abteilungen, während der SAC seine Karten vom schweizerischen Bundesamt für Landestopographie (Eidgenössische Landestopographie) bearbeiten und herstellen läßt.
Jede Alpenvereinskarte weist eine detaillierte Geländedarstellung mit zweifarbigen Höhenlinien (braun für festen Untergrund, blau für Gletscher), Schummerung und Felszeichnung auf, dazu rot eingezeichnete (Wander)-Wege sowie Signaturen für AV-Hütten und sonstige Schutzhütten, ferner exakte Eintragungen für alle im Gelände vorhandenen Anhaltspunkte zur Orientierung wie Weg- und Gipfelkreuze, Bildstöcke oder Kapellen. Ausgewählte AV-Karten sind als Ausgaben mit aufgedruckten Skirouten erhältlich.

Alte Karten
Historische Karten

Amtliche Karten
(abgekürzt: Amtl. Ktn.), Sammelbezeichnung für alle von staatlicher oder kommunaler Seite herausgegebenen Karten und Pläne.
Dies sind im wesentlichen die von den Landesvermessungsämtern (LVAs) bearbeiteten großmaßstäbigen topographischen Kartenwerke Deutschlands in 1: 25 000, 1: 50 000 und 1: 100 000 sowie die vom Institut für Angewandte Geodäsie (IfAG) herausgegebenen kleinermaßstäbigen Serien in 1: 200 000, 1: 500 000 und 1: 1 Mio. Daneben veröffentlichen die genannten Behörden eine Vielzahl von amtlichen Sonderkarten, wie Umgebungs-, Kreis-, Übersichts- oder Verwaltungskarten, die nicht immer zugleich auch topographische Karten sein müssen.
Im weiteren Sinne zählen auch alle thematischen Karten, die von Bundes- und Landesbehörden bearbeitet und herausgegeben werden, zum Spektrum der amtlichen Kartographie, z.B. bodenkundliche, geologische oder statistische Karten. Ferner die amtlichen Luftfahrtkarten der Bundesanstalt für Flugsicherung sowie die amtlichen Seekarten des Deutschen Hydrographischen Instituts.
Parallel zu diesen amtlichzivilen Behörden unterhält die Bundeswehr das Amt für Militärisches Geowesen (MilGeo), das für Bearbeitung und Herstellung aller militärischen Kartenausgaben zuständig ist. Der Bezug dieser Militärkarten über den Handel ist im Regelfall nicht möglich.
Weltweit betrachtet kommt der amtlichen Kartographie eine überragende Bedeutung zu. Jeder Staat der Erde unterhält mindestens eine, in der Regel gar mehrere kartographische Behörden und Dienststellen (Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Eidgenössische Landestopographie, IGN, Ordnance Survey).

Atlas
(Mz. Atlanten), Bezeichnung für Kartenwerke oder -folgen in gebundener Form oder als Sammlung von losen Blättern in Mappen oder in Schraubheftung. Der Name geht auf den Titan Atlas aus der griechischen Mythologie zurück, der von den Göttern dazu verurteilt wurde, das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern zu tragen. Seit der flämische Kartograph Gerhard Mercator im Jahr 1595 mit diesem Motiv das Titelbild seiner Sammlung von 106 Karten der damals bekannten Welt schmückte, spricht man weltweit bei systematisch zusammengestellten Kartenwerken von einem Atlas.
Je nach dargestelltem Gebiet unterscheidet man Welt-, National- und Regionalatlanten, wobei die beiden letztgenannten häufig als Lose-Blatt-Ausgabe erscheinen und aus Kartenfolgen zu den verschiedensten thematischen Gegebenheiten eines Landes bzw. Gebietes bestehen, wie Böden, Geologie, Klima, Bevölkerung, Verwaltung, Verkehr etc. (Landeskundlicher Atlas). Dazu gesellen sich eine Reihe von Fachatlanten, wie Auto- oder Straßenatlanten, Geschichts-. Öko- oder Wirtschaftsatlanten. Der Schulatlas mit einer Anhäufung vieler thematischer Karten dient didaktischen Zwecken, während man unter dem etwas außer Mode gekommenen Begriff Handatlas einen großformatigen, eher für den wissenschaftlichen Gebrauch vorgesehenen Atlas versteht. Ein relativ neuer und interessanter Typ ist der Satellitenbildatlas (Satellitenbilder) als eine Zusammenstellung ausgewählter Aufnahmen der Erdoberfläche aus der Sicht der Fernerkundungssatelliten.
Nach wie vor die größte Bedeutung für den Handel hat der Weltatlas. Er setzt sich in seinem Inhalt etwa zu gleichen Teilen aus dem Kartenteil und dem Registerteil zusammen. Seine Handhabung wird im Regelfall durch Erschliessungshilfen wie Blattweiser, eine General-Legende oder ein Abkürzungsverzeichnis erleichtert. Kein Weltatlas zeigt die Erde in einem einheitlichen Maßstab, sondern in einer Folge von Maßstäben: die ganze Erde in kleinmaßstäbigen Karten (ab ca. 1: 65 Mio), Kontinente und Länder in geographischen Karten (1: 3 bis 1: 16 Mio), das Herausgabeland des jeweiligen Atlas im größten Maßstab (ca. 1: 1 Mio). Indiz für die Leistungsstärke eines Atlas ist die Anzahl der Stichwörter im Register. Hier unterscheidet man die voluminösen Nachschlageatlanten mit mehr als 150 000 Stichwörtern von den Hausatlanten mit etwa 50 - 100 000 Stichwörtern. Letztere sind häufig zusätzlich mit einem enzyklopädischen Teil mit Bildern und Texten aus dem gesamten Bereich der Geographie und deren Randgebieten ausgestattet.

Aufgezogene Karten
Auf Spezialfaserplatten kaschiert - vom BACHER Verlag
Mit den BACHER BOARDs haben Sie ein langlebiges Arbeitsmittel, auf dem Sie mit Nadeln, Fähnchen und Spezialstiften arbeiten können.

Autokarten
Straßenkarten

Azimutale Projektion
Projektionen


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