Lexikon B

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Bandkolorit
Darstellung der Grenzen auf Karten durch farbige Bänder. Auf physischen Übersichtskarten werden häufig rote Grenzbänder verwendet, während politische Karten in Bandkolorit auf hellem Untergrund die Grenzen der einzelnen Staaten mit unterschiedlichen Farben wiedergeben. Diese Variante des politischen Kartenbildes ist besonders im angelsächsischen Raum verbreitet. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern sind dagegen vornehmlich politische Karten in Flächenkolorit üblich.

Bathymetrische Karten
Gewässerkundliche Karten, die mittels Tiefenlinien oder Isobathen das Meeres- bzw. Seebodenrelief wiedergeben. Tiefenlinien sind Verbindungen von Punkten gleicher Wassertiefe, ausgehend vom Meeresspiegel als Basis. Gemessen werden die Wassertiefen durch Einzellotungen, Lotungsreihen und Echolotprofile. Ein internationales, alle Weltmeere umfassendes bathymetrisches Kartenwerk ist die GEBCO General Bathymetric Chart of the Oceans 1: 10 Mio. Obwohl im weitesten Sinne zur Gruppe der Seekarten gehörend, können bathymetrische Karten nicht zu Navigationszwecken verwendet werden.

Bev÷lkerungsstrukturdaten
Unter der Bevölkerungsstruktur versteht man in der Demografie und der Statistik eine Bevölkerung aus Teilgruppen. Die Gruppen liefern einen detaillierten Überblick über eine Region hinsichtlich
der soziodemografischen Zusammensetzung der Bevölkerung, Altersstruktur, Haushaltsgröße,Gebäudestruktur und Einkommenssituation.

Die Bevölkerungsstrukturdaten liefern Ihnen die Antwort auf die Frage nach dem „Wo“ in Werbung und Verkauf. Identifizieren und lokalisieren Sie Ihre Zielgruppe und vermeiden Sie Streuverluste in Vertrieb und Marketing.

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Blattschnitt
Bei Kartenwerken die gewählte Einteilung des darzustellenden Gesamtgebietes in Einzelblätter. Je nach Art des Kartenwerkes ergeben sich folgende Einteilungsmöglichkeiten:
Bei amtlich-topographischen Kartenwerken folgt der Blattschnitt im Regelfall den Linien des sphärischen, rechtwinkligen geographischen Gradnetzes, bestehend aus Meridianen und Breitenkreisen. Die so entstehenden Kartenblätter nennt man Gradabteilungskarten, weil deren Kartenfeld von Meridian- und Breitenkreisabschnitten begrenzt wird. Dadurch entstehen in der Regel trapezförmige Kartenfelder, deren Feldgröße jeweils von der geographischen Breite abhängig ist. Die Blattschnitte amtlich-topographischer Kartenwerke nehmen keine Rücksicht auf verwaltungsmäßige oder naturräumliche Zusammenhänge.
Bei Kartenwerken aus dem Bereich der Privatkartographie - etwa bei Straßen- oder Wanderkarten-Serien - erfolgt der Blattschnitt meist nach praktischen Gesichtspunkten. Die Einpassung in ein geographisches Koordinatensystem spielt hier so gut wie keine Rolle, es wird vielmehr angestrebt, ungünstige Schnitte zu vermeiden und zusammenhängende Gebiete in so wenig Kartenblättern wie möglich abzudecken. Oft wird dabei sogar mit verschieden großen Kartenfeldern oder mit Überlappungen gearbeitet.
Die graphische Darstellung der Blatteinteilung nennt man Blattübersicht, Übersichtsnetz, Index-Karte oder Kartennetz. Gute "Netze" zeigen neben dem Schnitt-Raster und der Numerierung zusätzlich Ortspunkte, wichtige Gewässer oder Verwaltungsgrenzen. Ferner informieren sie über noch nicht erschienene oder in Bearbeitung befindliche Blätter durch separate Hervorhebung des jeweiligen Rasters.

Blattübersicht
Blattschnitt

Breitenkreise
Linien des geographischen Gradnetzes, die parallel zum Äquator um die Erde verlaufen und daher auch Parallelkreise genannt werden. Die Zählung der insgesamt 180 Breitenkreise wird am Äquator mit 0┬░ begonnen und dann separat für die Nord- und für die Südhalbkugel zu den Polen hin bis 90┬░ fortgeführt. Den Abstand eines Punktes der Erdoberfläche vom Äquator bezeichnet man als seine geographische Breite. Dabei werden die äquatornahen Breiten auch niedere, die polnahen hohe Breiten genannt. Frankfurt am Main liegt mit einem Wert von etwa 50┬░ nördlicher Breite genau dazwischen im Bereich der sogenannten mittleren Breiten.



Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
(Abkürzung: BEV), amtliche Kartenbehörde in Österreich. Herausgeber u.a. der Übersichtskarte von Österreich 1: 500 000 (ÖK 500) sowie der topographischen Serien 1: 200 000 (ÖK 200), 1: 100 000 (ÖK 100 V), 1: 50 000 (ÖK 50) und 1: 25 000 (ÖK 25 V). Das Kürzel "V" bringt zum Ausdruck, daß es sich bei den so bezeichneten Kartenwerken lediglich um bloße Vergrößerungen der nächstkleineren Serien handelt.

 

B2B
Die Bezeichnung business-to-business (Abkürzungen: B2B oder B-to-B) wird allgemein für Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen benutzt. Im Gegensatz zu Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen Gruppen (z. B. Konsumenten (Business-to-Consumer), also Privatpersonen als Kunden, Mitarbeitern oder der öffentlichen Verwaltung).

B2B-Daten sind z.B. in dem GeoMarketing Programm RegioGraph Strategie auf Straßenabschnittsebene erhältlich. Umfassende Datenanalysewerkzeuge für feinsträumige Analysen erlauben Markteinblicke in unübertroffener Präzision und Aussagekraft.

 

B2C
Business-to-Consumer (abgekürzt B2C oder B-to-C) steht für Kommunikations- und Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten), im Gegensatz zu Kommunikationsbeziehungen zu anderen Unternehmen (Business-to-Business) oder Behörden (Business-to-Government/Business-to-Adminstration). Im Internet wird der B2C häufig durch Affiliate-Programme abgewickelt.

Endverbraucherdaten finden im RegioGraph Strategie z.B. eine neue Dimension der Aussagekraft für Analysen im B2C-Bereich: Standardmäßig ist die Kaufkraft mit Einwohner- und Haushaltszahlen enthalten.




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